Wofür stehe ich als Firma? Entwicklung eines Company Purpose bei der Eckes-Granini Group mit Storytelling

Durch Zukauf verschiedener internationaler Unternehmen und Wechsel der Führungsspitze ergaben sich für die Eckes-Granini Group zahlreiche Veränderungen in der Unternehmenskultur, die eine Neupositionierung der Innen- und Außenwirkung verlangten. Dafür wurde ein Employer Branding-Projekt zur Entwicklung eines verbindenden „Unternehmens-Purpose“ aufgesetzt.

Die Eckes-Granini Group wagte dabei den „Deep dive“ ins eigene Unternehmen. Mit einer umfassenden Storytelling-Analyse wurden länder- und hierarchieübergreifend in narrativen Einzelinterviews und Workshops Geschichten, Erlebnisse und Anekdoten gesammelt und Weiterlesen

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Sozialplan: Mit welchen Mitteln Leistungsträger im Unternehmen gehalten werden können

Stehen bei Unternehmen Kündigungen an, muss ein Sozialplan erstellt werden. Sozialplan ist aber nicht gleich Sozialplan. Mit dem richtigen Punktesystem können die Leistungsträger im Unternehmen gehalten werden. Stehen bei mittelständischen Unternehmen Kündigungen an, fürchten die Geschäftsführer und Personalverantwortlichen die Sozialauswahl.
Ihre Furcht: Wegen Berücksichtigung der Betriebszugehörigkeit, Alter und Familienstand müssen leistungsstarke und hochqualifizierte Mitarbeiter entlassen werden. Das ist aber nicht richtig. Bei der Sozialauswahl ist rechtlich nur festgelegt, dass Dauer, Betriebszugehörigkeit, Alter und Behinderungsgrad berücksichtigt werden müssen.

Wie diese im Verhältnis zu einander stehen, ist nicht vorgeschrieben. Unternehmen, die das System auf ihre Verhältnisse anpassen, können bei der Sozialauswahl also die Leistungsträger im Unternehmen halten. Außerdem gibt es noch einige andere Tricks und Kniffe.

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Betriebsrat: Fluch oder Segen – Gedanken zu einem modernen Sozialpartnermanagement

Holzstempel auf Dokument: BetriebsratVor dem Hintergrund dynamischer Unternehmensentwicklung werden die Fragen des Zusammenwirkens von Unternehmen und Betriebsrat und damit der Umgang mit dem Betriebsrat immer mehr für den Unternehmenserfolg (mit-)verantwortlich.

Ein unternehmensweites Management von Mitbestimmung („Sozialpartnermanagement“) ermöglicht es, Wechselwirkung unternehmenspolitischer Maßnahmen antizipierend zu betrachten und die erforderliche Beteiligung der Geschäftsleitung, der Führungskräfte und der Betriebsräte darauf abzustimmen.

Die Entwicklung von Verhandlungsstrategien, das Ausloten von Handlungsspielräumen, die Gestaltung von Kompromissen, wie das Aufzeigen von möglichen Wegen zur Konfliktbewältigung, sind Aufgaben der Führungskräfte im Zusammenwirken mit dem „Sozialpartnermanagement“.

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Nachhaltiges Personalmanagement: Nur ein Modetrend oder alter Wein in neuen Schläuchen?

NachhaltigDer Nachhaltigkeitsbegriff erfährt seit Jahren eine geradezu inflationäre Verwendung. Das hat dazu geführt, dass auch der Begriff „Nachhaltiges Personalmanagement“ (NPM) zwischenzeitlich abgedroschen und effektheischend klingt. Während es die Einen als Modetrend bezeichnen auf den gerade viele mit aufspringen, ist es für die Anderen lediglich alter Wein in neuen Schläuchen. Ich denke, dass beide Sichtweisen dem Thema nicht gerecht werden. Sicherlich ist NPM nichts Neues und damit auch kein Modetrend. Umsichtige Unternehmer, die nicht in Jahren, sondern in Generationen denken, haben schon immer eine nachhaltige Personalpolitik betrieben. Das Neue an der jüngsten Nachhaltigkeitsdiskussion – und darin liegt auch der Hauptnutzen – besteht darin, dass versucht wird, NPM in ein Gesamtkonzept zu „gießen“, um es damit auch für andere Unternehmen reproduzierbar zu machen. Hier die wesentlichen Kriterien für ein NPM, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte:

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Karriere oder sozial zufrieden?

Work Life BalanceEs gibt neue Schlagzeilen, die kommen mussten und das Leben als Manager im heutigen Berufsalltag hinterfragen. Sind Karriere und soziale Zufriedenheit heutzutage ein Widerspruch?

Ein Beispiel vom Spiegel: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriere-work-life-balance-wird-fuehrungskraeften-immer-wichtiger-a-845507.html. Es dreht sich immer mal wieder um die Frage: Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu Arbeiten?

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Das Ende der Friedenspflicht – Streik immer und überall?

Demonstration - FriedenspflichtArbeitskampf ist wohl der letzte Bereich, der ohne Gesetze auskommt. Ersatzgesetzgeber sind die Arbeitsgerichte, die nach allgemeinen Grundsätzen entscheiden dürfen oder müssen, ob ein Streik rechtswidrig ist. Arbeitgeber gehen immer häufiger dazu über, Hilfe nicht bei den „traditionellen“ Arbeitskampfmitteln (Aussperrung, Streikbrecher, usw.) zu suchen, sondern die Gerichte anzurufen. Die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte geht jedoch in eine Richtung, die Arbeitgebern und Arbeitgeberverbänden nicht gefällt.

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Kooperative Arbeitswelten und warum soziale Verantwortung der Wachstumsmotor wird

Auf dem Personalkongress 2012 wird es auch dieses Mal wieder zwei spannende KeyNote-Speaker geben. Einen davon möchte ich Ihnen heute vorstellen:

Erik Händeler ist ein international renommierter Zukunftsforscher. Der 1969 geborene Spezialist für die Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen ist zudem erfolgreicher Buchautor. Für seine  wegweisenden Arbeiten zeichnete ihn im Jahre 2010 die russische Akademie der Wissenschaften mit der Bronze-Medaille für wirtschaftswissenschaftliches Arbeiten aus.

Zugegeben – ich musste auch erst einmal nachschauen, was die „Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen“ ist, bin aber wieder mal auf Wikipedia fündig geworden.

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Ist die Zukunft rosa? Pforzheimer Studenten blicken auf die Arbeitswelt von morgen

In meinem ersten Artikel zum PERSONALKONGRESS 2012 hatte ich versprochen, über einzelne Themen des Kongresses vorab zu berichten. Besonders spannend finde ich unseren Science-Park in Zusammenarbeit mit dem TDS-Institut für Personalforschung und der Hochschule Pforzheim.

Am 25. Mai 2012 wurde der Campus  der Hochschule Pforzheim zur Ideenwerkstatt. Über 50 Studenten gingen der Frage nach, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen wird. Das Besondere daran war das Veranstaltungsformat: Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, worüber sie sprechen wollen. Sobald es mehrere Studenten gab, die sich für ein gemeinsames Thema interessierten, wurden Arbeitsgruppen gebildet. Alle bekamen die Aufgabe, eine Präsentation zu erstellen. Für Anregungen sorgten ein Business-Theaterstück und eine Galerie der Visionen. Darin wurden aktuelle Themen aus dem Personalwesen aufgegriffen und pointiert dargestellt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation der Arbeitsergebnisse. Das Themenspektrum reichte von der individualisierten Arbeitswelt bis hin zu neuen Organisationsformen im Personalmanagement.

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Das Leitbild in mittelständischen Unternehmen

Seit circa einem Jahrzehnt hat sich auch im Mittelstand die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Leitbild nicht nur eine neue Management-Mode ist, sondern -sofern richtig angegangen- wertvolle Effekte für das Unternehmen haben kann; zu nennen sind hier an erster Stelle die Klärung der Zielsetzungen des Unternehmens sowie u.a. die Steuerungsfunktion, die Identifikationsfunktion für Mitarbeiter, aber auch die Möglichkeit für Geschäftsführer, der Unternehmenspolitik z.B. nach ihrem Eintritt in das Unternehmen ihren Stempel aufzudrücken. Allerdings müssen für die erfolgreiche Erstellung und Implementierung eines Leitbildes bestimmte Kriterien beachtet werden, ohne die ein Erfolg kaum gewährleistet scheint.

Eine qualitative Untersuchung von fünf mittelständischen Unternehmen mit 70 bis 6000 Mitarbeitern ergab bei aller Unterschiedlichkeit der erfolgreichen Erstellungsprozesse und Implementierungsmaßnahmen eine erstaunliche Übereinstimmung in den Empfehlungen an andere Unternehmen.

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