HR-Organisation: Sind uns HR-Strukturen immer noch wichtiger als die Prozesse?

Im beruflichen Alltag werde ich häufig den Eindruck nicht ganz los, dass sich die HR-Landschaft in Bezug auf ihre Organisation in einer etwas orientierungslosen „Nach-Ulrich“ Findungsphase befindet. Die neuen zeitgemässen und weitflächig postulierten Strukturen wurden sorgfältig implementiert, doch irgendwie scheint immer noch der sprichwörtliche Wurm drin zu stecken. Der eigentliche Nutzen und Mehrwert der längst durchgeführten Reorganisation ist nicht spürbar und wird zunehmend in Frage gestellt. Hand aufs Herz, liegt es wirklich an der Struktur?

Ein HR-Management führt als Teil des General Managements eine mächtige und hochspezialisierte HR-Organisation. Hochqualifizierte HR Business Partner unterstützen die Manager in der Bewältigung von deren Management-Herausforderungen, seien diese von strategischer Bedeutung oder eher kurzfristiger operativer Relevanz. Die HR Competence Center sind ebenfalls etabliert und in den verschiedensten Expertengruppen werden akribisch modernste Themen des zeitgemässen Human Capital Management (weiter-)entwickelt und gebrauchsfertig und verständlich für die HR Business Partner konfektioniert. Etwas abseits und in einer eher entlegenen Stelle produziert das brandneue und tüchtige HR Shared Services Center sogenanntes transaktionelles HR und kämpft heldenhaft gegen das Ertrinken in den hohen Wellenkämmen der täglichen Belegflut.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 10.0/10 (5 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Digitale Personalakte – geniale Lösung oder unnützes Werkzeug?

Vor kurzem durfte ich auf der Competence Site ein Interview zum Thema „digitale Personalakte“ geben. Hier wurde mir die Frage gestellt, wie weit sich die digitale Personalakte im Markt etabliert hat. Meine Antwort darauf war, dass sie sich aus meiner Erfahrung heraus noch nicht wirklich am Markt durchgesetzt hat.

War das vor einigen Jahren noch nachvollziehbar, so kann ich das heute nicht mehr verstehen. Sicherlich gab es vor ein paar Jahren noch viele Stolperstellen: Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 10.0/10 (1 Bewertung)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Das dürfen wir nicht!!!

Incentives sind nicht erst seit gestern ein durchaus kontrovers diskutiertes Thema. Aber seit handfeste Ausschweifungen diverser Firmen durch die Medien gejagt wurden, herrscht immer mehr Vorsicht  in den Personalabteilungen: Was ist erlaubt, was politisch korrekt? Welche Maßnahme passt zum Unternehmen? Und wie kann man Incentives heute überhaupt noch compliance-gerecht gestalten?

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Innovationsprozesse – Personaler im Dornröschenschlaf?

Personaler im DornroeschenschlafVon innovativen Mitarbeitern leben nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Branchen. Wettbewerbsvorteile können nur durch anhaltende Innovativität gesichert und ausgebaut werden. Diese Innovationsprozesse sind technisch hoch komplex. Damit haben Personaler zunächst wenig am Hut – auf den ersten Blick jedenfalls. Denn hier machen es sich Personaler zu bequem.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Gibt es in 20 Jahren noch Personalabteilungen?

Zukunft der PersonalerDie Personalarbeit in Unternehmen hat in den letzten 40 Jahren eine interessante Metamorphose hinter sich gebracht: Zuerst waren Personaler reine Administratoren, dann setzten sie Regeln und überwachten ihre Einhaltung. Seit Ende der 90ger Jahre sind sie interne Berater, und heute verstehen sie sich als Gestalter für alle Rahmenbedingungen, die den Geschäftserfolg bestimmen.
Unsere Profession hat keine Zukunft. Was bleibt, sind unsere Themen; was geht, ist unsere Rolle. In zwanzig Jahren sieht die Welt der Personalarbeit so aus:

  • Alle administrativen Themen werden von externen Firmen erledigt.
  • Alle notwendigen Konzepte werden von externen Beratern entwickelt und eingeführt.
  • Die Betreuung, Begleitung und Steuerung der Mitarbeiter wird ausschließlich von den Führungskräften durchgeführt.
  • Weiterlesen
VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Digitale Personalakte – Erfolgsfaktoren für eine Migration im laufenden Betrieb am Beispiel Unilever

Unilever hat vor kurzem die digitale Personalakte der Firma BEGIS eingeführt. Ein Vortrag auf dem PERSONALKONGRESS 2012 berichtet über das Projekt.

Die Migration auf die Digitale Personalakte (DiPa) im laufenden Betrieb effizient und geräuschlos umzusetzen, ist für alle Beteiligten eine Herausforderung: Von der Umstellung der systemtechnischen Lösung über die Einführung angepasster Prozesse bis hin zur gesicherten Übernahme der Daten sind umfangreiche Arbeiten zu planen und ohne Störung des laufenden Betriebs auszuführen. Der Vortrag geht am Beispiel der DiPa-Einführung bei Unilever auch darauf ein, welchen Einfluss eine bisher akzeptierte Lösung auf das Customizing und das Change Management hat, und wie Stakeholder – insbesondere HR, Datenschutz und der Betriebsrat – eingebunden werden.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Faule Kompromisse – oder: warum viele Projekte scheitern

ProjektumsetzungZu den größten Herausforderungen an eine gestaltende Personalabteilung gehört die Durchführung von Projekten. Derer gibt es viele. Z. B. das Outsourcing der Entgeltabrechnung, der Aufbau eines Shared Service Center oder die Umsetzung eines Employer Brandings – um nur drei Beispiele zu nennen. Da es bei all diesen Projekten um das Erreichen von Zielen geht, verdient ein solches Vorhaben besondere Aufmerksamkeit.

In der Praxis erleben wir immer wieder, dass Projektmanagement als eine fachliche Kompetenz bei einem Manager vorausgesetzt wird. Diese Grundannahme ist falsch. Projektmanagement ist eine Fachkompetenz, welche erlernt und bestenfalls über Jahre trainiert werden muss. Immerhin geht es in allen Projekten unter dem Strich darum, Budget, Termine und Ressourcen so zu koordinieren, dass das Projektziel erreicht wird. Mit „der Hand am Arm“ ist das nicht zu schaffen. Und das führt in der Praxis immer wieder dazu, dass Projekte in die Schieflage geraten, ihr Ziel verfehlen und/oder Budgets überschreiten.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Wurde der HR Service Center Gedanke bloss falsch verstanden?

Die Anzahl HR Shared Service Center hat in letzter Zeit so rasch zugenommen, dass entweder ein nahezu grenzenloser Innovationsschub  durch die HR-Landschaft gezogen ist, oder dass einige Player mit wesentlich pragmatischeren Methoden dem Trend gefolgt sind.

Es stellt sich doch immer wieder die etwas ketzerische Frage: „Wurden wirklich Shared Service Center gebaut oder wurde die gute alte Personaladministration geringfügig entstaubt und mittels wohlklingenden Anglizismen zu neuem Glanz aufpoliert?“

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Freiheit und Bürde neuer Arbeitswelten

Mit zunehmender Digitalisierung und mobilen Techniken ergeben sich neue Arbeitswelten. Die Arbeitswelt wird hierbei immer komplizierter. Die mit dem Internet aufgewachsene Generation ist uns häufig einen Schritt voraus. Sie sind über Social Media bestens vernetzt und technisch äußerst versiert. Kooperatives Lernen, gemeinsame Wissenskonstruktionen und Schwarmintelligenz sind für diese Generation eine Selbstverständlichkeit.

Nach Ansicht vieler Pädagogen führen die neuen Technologien zu vielseitigen Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung. Neben bewährten traditionellen Weiterbildungskonzepten gewinnen  Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie kooperatives und anwendungsorientiertes Lernen immer mehr an Bedeutung.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Ist Personalarbeit im Mittelstand möglich?

Im klassischen deutschen Mittelstand sind bei ca. 12.000 Firmen ungefähr 8,000 Mio Mitarbeiter in Deutschland beschäftigt. In keiner anderen Größenordnung oder Branche gibt es mehr Arbeitnehmer. Nun das ist sicher vielen bekannt und nicht wirklich etwas Neues.

Ich darf zur Zeit in Bayern vor Personalleitern und Geschäftsführern aus mittelständischen Unternehmen Vorträge zum Thema digitale Personalakte halten. In diesem Zusammenhang kommen wir in der Diskussion sehr schnell auf das Thema Workflow und ich zeige dann gerne das Organisationsmodell von Dave Ulrich und wie Workflows den Prozess zwischen Mitarbeiter, Führungskraft, Business Partner und Service Center unterstützen und vereinfachen können. Die Frage, ob das Modell bekannt ist, wird mir hierbei oft verneint. Genau so geht es auch bei Themen wie einer digitalen Akte, mobilen HR-Lösungen oder Tools für das Bewerbermanagement.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)