Faule Kompromisse – oder: warum viele Projekte scheitern

ProjektumsetzungZu den größten Herausforderungen an eine gestaltende Personalabteilung gehört die Durchführung von Projekten. Derer gibt es viele. Z. B. das Outsourcing der Entgeltabrechnung, der Aufbau eines Shared Service Center oder die Umsetzung eines Employer Brandings – um nur drei Beispiele zu nennen. Da es bei all diesen Projekten um das Erreichen von Zielen geht, verdient ein solches Vorhaben besondere Aufmerksamkeit.

In der Praxis erleben wir immer wieder, dass Projektmanagement als eine fachliche Kompetenz bei einem Manager vorausgesetzt wird. Diese Grundannahme ist falsch. Projektmanagement ist eine Fachkompetenz, welche erlernt und bestenfalls über Jahre trainiert werden muss. Immerhin geht es in allen Projekten unter dem Strich darum, Budget, Termine und Ressourcen so zu koordinieren, dass das Projektziel erreicht wird. Mit „der Hand am Arm“ ist das nicht zu schaffen. Und das führt in der Praxis immer wieder dazu, dass Projekte in die Schieflage geraten, ihr Ziel verfehlen und/oder Budgets überschreiten.

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Coaching – echte Profession oder inflationäre Magie?

CoachingCoaching? Brauchen wir so etwas? Und wenn ja – wofür? Die Veränderungen im Leben, beruflich wie privat, treffen in immer kürzeren Zeiträumen auf das Individuum Mensch. Dabei ist doch der Mensch ein „Gewohnheitstier“. Es liegt in seiner Natur, sich an Eckpunkten zu orientieren, Bewährtes beizubehalten und möglichst viel Sicherheit im Handeln zu haben. Ständige Veränderungen wie z.B.  Fusionen, Umstrukturierungen, Prozessanpassungen, Wechsel von Vorgesetzten, Versetzungen und private Veränderungen erschüttern die Orientierungspunkte des Menschen mal mehr und mal weniger. Was soll der Mensch nun unternehmen, wenn er sich nach einer Veränderung seines Umfelds gänzlich neu orientieren soll? Alle erwarten, dass er sein Verhalten schlicht neu ausrichtet und sich anpasst. Aber ist Verhalten einfach so zu verändern? Haben wir für ein neues Verhalten alle Resourcen in uns und auch sofort abrufbar? Nicht alle von uns sind dazu in der Lage.

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Kooperative Arbeitswelten und warum soziale Verantwortung der Wachstumsmotor wird

Auf dem Personalkongress 2012 wird es auch dieses Mal wieder zwei spannende KeyNote-Speaker geben. Einen davon möchte ich Ihnen heute vorstellen:

Erik Händeler ist ein international renommierter Zukunftsforscher. Der 1969 geborene Spezialist für die Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen ist zudem erfolgreicher Buchautor. Für seine  wegweisenden Arbeiten zeichnete ihn im Jahre 2010 die russische Akademie der Wissenschaften mit der Bronze-Medaille für wirtschaftswissenschaftliches Arbeiten aus.

Zugegeben – ich musste auch erst einmal nachschauen, was die „Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen“ ist, bin aber wieder mal auf Wikipedia fündig geworden.

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Ist die Zukunft rosa? Pforzheimer Studenten blicken auf die Arbeitswelt von morgen

In meinem ersten Artikel zum PERSONALKONGRESS 2012 hatte ich versprochen, über einzelne Themen des Kongresses vorab zu berichten. Besonders spannend finde ich unseren Science-Park in Zusammenarbeit mit dem TDS-Institut für Personalforschung und der Hochschule Pforzheim.

Am 25. Mai 2012 wurde der Campus  der Hochschule Pforzheim zur Ideenwerkstatt. Über 50 Studenten gingen der Frage nach, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen wird. Das Besondere daran war das Veranstaltungsformat: Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, worüber sie sprechen wollen. Sobald es mehrere Studenten gab, die sich für ein gemeinsames Thema interessierten, wurden Arbeitsgruppen gebildet. Alle bekamen die Aufgabe, eine Präsentation zu erstellen. Für Anregungen sorgten ein Business-Theaterstück und eine Galerie der Visionen. Darin wurden aktuelle Themen aus dem Personalwesen aufgegriffen und pointiert dargestellt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation der Arbeitsergebnisse. Das Themenspektrum reichte von der individualisierten Arbeitswelt bis hin zu neuen Organisationsformen im Personalmanagement.

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DER PERSONALKONGRESS 2012

Bereits zum 3. Mal findet nun dieses Jahr DER PERSONALKONGRESS unter unserer Organisation statt. Es ist immer wieder eine Herausforderung, einen der gößten HR-Kongresse zu planen, organisieren und auch am Ende durchzuführen.

Bereits seit einem halben Jahr arbeiten wir zusammen mit der Event-Agentur pro event aus Heidelberg an dem Thema, doch nun nimmt der Kongress so langsam seine Formen an. Von der Auswahl der Lokation – wir mussten uns bereits Ende letzten Jahres für einen Veranstaltungsort entscheiden – bis hin zur Struktur und den Keynote-Speakern muss alles bis ins letzte Detail geplant werden. Ich möchte Sie in den folgenden Wochen bis zum Kongress am 28. / 29. November 2012 über die aktuellen Planungen informieren. Und wenn Sie selbst noch Ideen für Themen oder Referenten haben, melden Sie sich einfach bei mir.

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Nachhaltiges Personalmanagement ist noch nicht wirklich verinnerlicht – Umdenken in vielen Personalbereichen tut Not!

Die Personalbereiche der Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Auf die Risiken der demografischen Entwicklung wird schon seit längerem intensiv und anschaulich hingewiesen. Der zunehmende Fachkräftemangel hat bereits zu einem regelrechten Kampf um gute Mitarbeiter geführt. Für den Erfolg der Unternehmen wird es also von herausragender Bedeutung sein, weiterhin gute Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.

Doch das ist nur die eine Seite. Auf der anderen Seite haben die Belastungen für die Mitarbeiter durch „die Verdichtung der Arbeitswelt, den steigenden Zeitdruck und den Fluch der ständigen Erreichbarkeit“ derart zugenommen, dass sich Unternehmen zunehmend darüber Gedanken machen, wie sie ihre Beschäftigten vor dem Burnout bewahren können. Folgt man dem Titelthema des Spiegel 30/2011, dann haben viele Unternehmen auf diese Herausforderung bereits reagiert.

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Moderne HR Strukturen – hilft Dave Ulrich auch im Mittelstand?

HR-StrukturenDer wachsende ökonomische Druck macht auch vor HR Abteilungen nicht halt. So wird seit geraumer Zeit diskutiert, wie HR strukturiert sein soll, um diese Anforderung möglichst gut zu erfüllen. Dabei steht immer wieder das Service Delivery Modell (SDM) von Dave Ulrich im Fokus, das vor fast 15 Jahren publiziert und seitdem immer wieder weiter entwickelt wurde.

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HR-Organisation im Mittelstand

Jeder spricht von effektiven Organisationen in der HR-Abteilung und gerade in Zeiten immer knapper werdenden Budgets wird das Thema immer mehr zum existenziellen Problem. Große Unternehmen folgen sehr häufig dem Business Partner-Modell nach Dave Ulrich. Ganz einfach beschrieben, gibt es hier die Business Partner als „Generalisten“, die den laufenden Kontakt zu ihren Kunden, den Führungskräften im Unternehmen aufrecht halten. Diese werden dann unterstützt vom Center of Expertise mit den Funktionen Compensation & Benefits, Recht, Personalentwicklung, Recruiting. Für die administrativen Belange und den IT-Bereich wird ein Shared Service Center zur Verfügung gestellt und Mitarbeiter wenden sich am besten nur noch über

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XING, mal intern – Unternehmensinterne soziale Netzwerke im Personalmanagement

Soziale Netzwerke im Internet sind im Personalmanagement von Unternehmen in aller Munde. Kaum ein Recruiter verschließt sich den Potentialen von Xing, LinkedIn und Co. Seit einiger Zeit setzen immer mehr Unternehmen ähnliche Anwendungen mit den eigenen Mitarbeitern als Nutzerschaft auch unternehmensintern ein. Den Mehrwert unternehmensinterner sozialer Netzwerke erschließen sich allerdings nur wenige Personaler.

Im Vortrag „XING, mal intern. Unternehmensinterne soziale Netzwerke im Personalmanagement“ wird gezeigt, wie Xing-ähnliche Anwendungen im Unternehmensnetzwerk für HR-Zwecke verwendet werden können. Zudem wird diskutiert, welche Mehrwerte und Grenzen gegenüber klassischen HR-Anwendungssystemen damit verbunden sind.

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