Führung, Gesundheit & Resilienz

Geschäftsmann, Nur kein Sress!Die von allen Krankenkassen berichtete stetig wachsende Zahl von Burn-Out-Fällen und von Fehltagen und Berufsunfähigkeiten aufgrund psychologischer Erkrankungen stellen eine zunehmende Herausforderung für die Gesellschaft und Unternehmen dar. Basierend darauf stellt sich vermehrt die Frage, was Unternehmen für Mitarbeiter und Führungskräfte tun können, um den damit einhergehenden menschlichen und ökonomischen Schäden entgegen zu wirken.

Ansatzpunkte, die verstärkt in diesem Zusammenhang diskutiert werden, sind der Einfluss von Führung auf die psychologische Gesundheit von Menschen, ebenso wie der Einsatz von Resilienztrainings im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Resilienztrainings werden in diesem Zusammenhang als Maßnahmen verstanden, die im Rahmen eines ganzheitlich ausgerichteten BGMs, die psychologische Widerstandsfähigkeit stärken. Sie ergänzen somit eher körperbezogene Maßnahmen, wie sie beispielsweise Sportangebote, Rückenschulungen, Entspannungskurse oder Raucherentwöhnungen darstellen.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 10.0/10 (1 Bewertung)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Burn out: Unternehmensaufgabe oder Privatangelegenheit

Spannend, aktuell und kontrovers – die Themenpalette der zweiten Fachtagung „Business meets Science“ an der Hochschule Pforzheim lockte rund 100 Personalverantwortliche aus dem Bundesgebiet auf den Campus. Ende Mai 2012 wurden auf Einladung des TDS Instituts für Personalforschung an der Hochschule Pforzheim und des PERSONALER FORUM der TDS HR Services & Solutions GmbH die Personalstrukturen mittelständischer Unternehmen sowie das „Megathema“ Burn out diskutiert. Das Erfolgskonzept der Fachtagung: Wissenschaft und Praxis stellen die Themen jeweils aus ihrer Perspektive dar.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Nachhaltiges Personalmanagement ist noch nicht wirklich verinnerlicht – Umdenken in vielen Personalbereichen tut Not!

Die Personalbereiche der Unternehmen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Auf die Risiken der demografischen Entwicklung wird schon seit längerem intensiv und anschaulich hingewiesen. Der zunehmende Fachkräftemangel hat bereits zu einem regelrechten Kampf um gute Mitarbeiter geführt. Für den Erfolg der Unternehmen wird es also von herausragender Bedeutung sein, weiterhin gute Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.

Doch das ist nur die eine Seite. Auf der anderen Seite haben die Belastungen für die Mitarbeiter durch „die Verdichtung der Arbeitswelt, den steigenden Zeitdruck und den Fluch der ständigen Erreichbarkeit“ derart zugenommen, dass sich Unternehmen zunehmend darüber Gedanken machen, wie sie ihre Beschäftigten vor dem Burnout bewahren können. Folgt man dem Titelthema des Spiegel 30/2011, dann haben viele Unternehmen auf diese Herausforderung bereits reagiert.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Freiheit und Bürde neuer Arbeitswelten

Mit zunehmender Digitalisierung und mobilen Techniken ergeben sich neue Arbeitswelten. Die Arbeitswelt wird hierbei immer komplizierter. Die mit dem Internet aufgewachsene Generation ist uns häufig einen Schritt voraus. Sie sind über Social Media bestens vernetzt und technisch äußerst versiert. Kooperatives Lernen, gemeinsame Wissenskonstruktionen und Schwarmintelligenz sind für diese Generation eine Selbstverständlichkeit.

Nach Ansicht vieler Pädagogen führen die neuen Technologien zu vielseitigen Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung. Neben bewährten traditionellen Weiterbildungskonzepten gewinnen  Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie kooperatives und anwendungsorientiertes Lernen immer mehr an Bedeutung.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Burnout – Überfällige Anerkennung psychischer Erkrankungen oder Psycho-Hype?

Stempel Burnout 3„Burnout“ ist heute in aller Munde. Ein Leitartikel scheint den nächsten zu jagen und mehr und mehr Experten äußern sich in unterschiedlichen Formaten zu diesem Thema, oft ergänzt um sehr bewegende Fallberichte von Betroffenen. Dieses Ausmaß an gesellschaftlicher Aufmerksamkeit für eine „Krankheit“ zieht auch für Personalverantwortliche in Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich.

Bewerten kann man dieses Phänomen unter verschiedenen Perspektiven: Zum einen ist es aus therapeutischer Sicht sehr zu begrüßen, dass psychische Beschwerden bzw. psychische Erkrankungen in der Öffentlichkeit anerkannt werden und die Betroffenen dadurch nicht dem zusätzlichen Leid der Stigmatisierung ausgesetzt sind, sondern frühzeitig angemessene Unterstützung erhalten (vgl. den Beitrag von Florian Schoof, 12.04.2012). Zum anderen lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht die Frage aufwerfen, inwieweit es sich um eine „Modediagnose“ handelt, wie von Kaschka, Korczak & Broich im Deutschen Ärzteblatt 2011 postuliert wurde.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Was ist Stress? Und ist Stress messbar?

StressDie Gesundheit und Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen gewinnt einen immer höheren Stellenwert: Die angespannte Situation im Gesundheitswesen mit weitgreifenden Reformen, die immer höheren Anforderungen im Berufs- und Privatleben und eine steigende Lebenserwartung fordern zum Umdenken auf, sowohl für den Einzelnen, als auch für das Unternehmen. Die Vollkasko-Mentalität weicht einem Wunsch zu höherer Selbstverantwortung und engagiertem Einsatz für die eigene Gesundheit und Leistungskraft. Jeder Mitarbeiter will gesund, fit und in einer guten körperlichen Verfassung sein, um seine privaten und beruflichen Herausforderungen mit Spaß und Freude bewältigen zu können. Demgegenüber stehen Druck, Stressbelastungen und letztendlich die Gefahr, ins Burnout zu rutschen.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)

Psychisch stabil im Leben

Stempel Burnout 3Die Wieland-Werke AG hat 2007 unternehmensweit ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement mit dem Namen „Wieland-in-Form“ im Unternehmen eingeführt. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Verhaltensprävention und Verhältnisprävention. Ziel  ist es, vom so genannten „Gießkannenprinzip“ wegzukommen und stattdessen ein strukturiertes und zielgerichtetes BGM-System zu etablieren, das lernt und sich selbst durch Regelkreise kontrolliert.

Dabei sollen die salutogenen (gesundheitserzeugende) Faktoren der Mitarbeiter und des Unternehmens gefördert werden. Einzelmaßnahmen ohne gründliche Analyse und Konzeption verpuffen oft in ihrer Wirkung. Deshalb stehen vor der Umsetzung einer Maßnahme zunächst eine Bedarfserhebung (Diagnose anhand Mitarbeiterbefragungen, Interviews, interne Kennzahlensysteme,…) und die Definition des Soll-Zustands. Darauf aufbauend werden die erforderlichen Maßnahmen im Steuerungskreis Gesundheit geplant und konzipiert. Im Anschluss an die Intervention in Pilotbereichen erfolgt die Evaluation der Maßnahmen. Erst dann werden die Maßnahmen auf weitere Bereiche im Unternehmen übertragen.

Weiterlesen

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung: 0.0/10 (0 Bewertungen)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 Bewertungen)