Ist die Zukunft rosa? Pforzheimer Studenten blicken auf die Arbeitswelt von morgen

In meinem ersten Artikel zum PERSONALKONGRESS 2012 hatte ich versprochen, über einzelne Themen des Kongresses vorab zu berichten. Besonders spannend finde ich unseren Science-Park in Zusammenarbeit mit dem TDS-Institut für Personalforschung und der Hochschule Pforzheim.

Am 25. Mai 2012 wurde der Campus  der Hochschule Pforzheim zur Ideenwerkstatt. Über 50 Studenten gingen der Frage nach, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen wird. Das Besondere daran war das Veranstaltungsformat: Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, worüber sie sprechen wollen. Sobald es mehrere Studenten gab, die sich für ein gemeinsames Thema interessierten, wurden Arbeitsgruppen gebildet. Alle bekamen die Aufgabe, eine Präsentation zu erstellen. Für Anregungen sorgten ein Business-Theaterstück und eine Galerie der Visionen. Darin wurden aktuelle Themen aus dem Personalwesen aufgegriffen und pointiert dargestellt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation der Arbeitsergebnisse. Das Themenspektrum reichte von der individualisierten Arbeitswelt bis hin zu neuen Organisationsformen im Personalmanagement.

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Das Leitbild in mittelständischen Unternehmen

Seit circa einem Jahrzehnt hat sich auch im Mittelstand die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Leitbild nicht nur eine neue Management-Mode ist, sondern -sofern richtig angegangen- wertvolle Effekte für das Unternehmen haben kann; zu nennen sind hier an erster Stelle die Klärung der Zielsetzungen des Unternehmens sowie u.a. die Steuerungsfunktion, die Identifikationsfunktion für Mitarbeiter, aber auch die Möglichkeit für Geschäftsführer, der Unternehmenspolitik z.B. nach ihrem Eintritt in das Unternehmen ihren Stempel aufzudrücken. Allerdings müssen für die erfolgreiche Erstellung und Implementierung eines Leitbildes bestimmte Kriterien beachtet werden, ohne die ein Erfolg kaum gewährleistet scheint.

Eine qualitative Untersuchung von fünf mittelständischen Unternehmen mit 70 bis 6000 Mitarbeitern ergab bei aller Unterschiedlichkeit der erfolgreichen Erstellungsprozesse und Implementierungsmaßnahmen eine erstaunliche Übereinstimmung in den Empfehlungen an andere Unternehmen.

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Moderne HR Strukturen – hilft Dave Ulrich auch im Mittelstand?

HR-StrukturenDer wachsende ökonomische Druck macht auch vor HR Abteilungen nicht halt. So wird seit geraumer Zeit diskutiert, wie HR strukturiert sein soll, um diese Anforderung möglichst gut zu erfüllen. Dabei steht immer wieder das Service Delivery Modell (SDM) von Dave Ulrich im Fokus, das vor fast 15 Jahren publiziert und seitdem immer wieder weiter entwickelt wurde.

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Burnout – Überfällige Anerkennung psychischer Erkrankungen oder Psycho-Hype?

Stempel Burnout 3„Burnout“ ist heute in aller Munde. Ein Leitartikel scheint den nächsten zu jagen und mehr und mehr Experten äußern sich in unterschiedlichen Formaten zu diesem Thema, oft ergänzt um sehr bewegende Fallberichte von Betroffenen. Dieses Ausmaß an gesellschaftlicher Aufmerksamkeit für eine „Krankheit“ zieht auch für Personalverantwortliche in Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich.

Bewerten kann man dieses Phänomen unter verschiedenen Perspektiven: Zum einen ist es aus therapeutischer Sicht sehr zu begrüßen, dass psychische Beschwerden bzw. psychische Erkrankungen in der Öffentlichkeit anerkannt werden und die Betroffenen dadurch nicht dem zusätzlichen Leid der Stigmatisierung ausgesetzt sind, sondern frühzeitig angemessene Unterstützung erhalten (vgl. den Beitrag von Florian Schoof, 12.04.2012). Zum anderen lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht die Frage aufwerfen, inwieweit es sich um eine „Modediagnose“ handelt, wie von Kaschka, Korczak & Broich im Deutschen Ärzteblatt 2011 postuliert wurde.

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Was ist Stress? Und ist Stress messbar?

StressDie Gesundheit und Leistungsfähigkeit jedes Einzelnen gewinnt einen immer höheren Stellenwert: Die angespannte Situation im Gesundheitswesen mit weitgreifenden Reformen, die immer höheren Anforderungen im Berufs- und Privatleben und eine steigende Lebenserwartung fordern zum Umdenken auf, sowohl für den Einzelnen, als auch für das Unternehmen. Die Vollkasko-Mentalität weicht einem Wunsch zu höherer Selbstverantwortung und engagiertem Einsatz für die eigene Gesundheit und Leistungskraft. Jeder Mitarbeiter will gesund, fit und in einer guten körperlichen Verfassung sein, um seine privaten und beruflichen Herausforderungen mit Spaß und Freude bewältigen zu können. Demgegenüber stehen Druck, Stressbelastungen und letztendlich die Gefahr, ins Burnout zu rutschen.

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Psychisch stabil im Leben

Stempel Burnout 3Die Wieland-Werke AG hat 2007 unternehmensweit ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement mit dem Namen „Wieland-in-Form“ im Unternehmen eingeführt. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Verhaltensprävention und Verhältnisprävention. Ziel  ist es, vom so genannten „Gießkannenprinzip“ wegzukommen und stattdessen ein strukturiertes und zielgerichtetes BGM-System zu etablieren, das lernt und sich selbst durch Regelkreise kontrolliert.

Dabei sollen die salutogenen (gesundheitserzeugende) Faktoren der Mitarbeiter und des Unternehmens gefördert werden. Einzelmaßnahmen ohne gründliche Analyse und Konzeption verpuffen oft in ihrer Wirkung. Deshalb stehen vor der Umsetzung einer Maßnahme zunächst eine Bedarfserhebung (Diagnose anhand Mitarbeiterbefragungen, Interviews, interne Kennzahlensysteme,…) und die Definition des Soll-Zustands. Darauf aufbauend werden die erforderlichen Maßnahmen im Steuerungskreis Gesundheit geplant und konzipiert. Im Anschluss an die Intervention in Pilotbereichen erfolgt die Evaluation der Maßnahmen. Erst dann werden die Maßnahmen auf weitere Bereiche im Unternehmen übertragen.

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Leitfaden für gesellschaftliche Verantwortung

Corporate Social ResponsibilityDIN ISO 26000: praktische Hilfe oder praxisferne Ratschläge?

Die gesellschaftliche Verantwortung  von Unternehmen, auch unter dem englischen Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bekannt, hat sich heutzutage zu einem der  wichtigsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen entwickelt. Immer häufiger gelangen Unternehmensskandale an die Öffentlichkeit und sensibilisieren so die Gesellschaft verstärkt für unmoralisches bzw. unsoziales Verhalten von Unternehmen. Folglich müssen Unternehmen aktiv ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit steuern und sich ihrer, auf Nachhaltigkeit aufbauenden, gesellschaftlichen Verantwortung deutlicher bewusst  werden.

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