Der Effekt eines guten Benefit-Angebotes ist für die Beschäftigten erheblich. Sie spüren das Interesse ihres Arbeitgebers an der eigenen Gesundheit, Sicherheit und Weiterentwicklung. Es entsteht eine höhere Identifikation des Arbeitnehmers mit „seinem“ Unternehmen. All dies fördert naturgemäß Motivation und Leistung – und es minimiert auf der anderen Seite Fehlzeiten und Abwanderungsgedanken.

Von den Benefits profitieren folglich nicht nur die Beschäftigten. Auch der Arbeitgeber kann erheblichen Nutzen daraus ziehen, angefangen bei den genannten Parametern Motivation und Leistung. Zudem erfährt sein Employer Branding einen Schub, er wird mit einem guten Strauß aus Benefits ausgestattet zu einem attraktiven Arbeitgeber auf dem Markt. Hinzu kommen rein monetäre Aspekte, denn die Gewährung von Benefits senkt die Lohnnebenkosten – der Gesetzgeber hat hier einige Anreize geschaffen.

BenefitDie Liste möglicher Benefits ist lang, sie reicht von der klassischen betrieblichen Altersvorsorge und variablen Vergütungssystemen über verschiedene Spielarten an flexiblen Arbeitszeitsystemen und umfangreichen Weiterbildungsangeboten bis zu Gesundheitsvorsorgeprogrammen und einer Vielzahl an Gutscheinen und Vergünstigungen für Reise, Büro und Essen. Hoch im Trend stehen auch familienfreundliche Leistungen wie Kinderbetreuung oder Shared Leadership. Und genau an dieser Stelle sollten die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Es müssen in Sachen Benefits klare Konzepte und deutliche Strukturen erarbeitet werden, welche zur wirtschaftlichen Situation und auch zur Philosophie des eigenen Unternehmens passen und den Bedürfnissen eigener sowie begehrter Mitarbeiter möglichst weit entgegen kommen. Die geeigneten Maßnahmen in angemessener Dosierung finden, das alleine ist eine anspruchsvolle Sache. Die kluge Verbindung von Anreizen mit tatsächlicher Leistung ist eine andere. Keine einfachen Aufgaben für das HR-Management.

Grobe Fehler bei der Entwicklung und Umsetzung eines solchen Konzeptes haben in der Regel auch grobe Folgen. Daher ist mit betriebswirtschaftlichem Sachverstand und gleichermaßen mit Fingerspitzengefühl zu planen und zu handeln, denn kaum etwas wäre verheerender als eine Benefit-Struktur, die von den Menschen im Unternehmen als intransparent und ungerecht angesehen wird. Transparenz und Klarheit müssen daher zu den Leitgedanken auf diesem Wege gehören. Ebenso wichtig ist auch die deutliche und fortgesetzte Kommunikation mit der Belegschaft, denn manches wird überhaupt nicht als Leistung wahrgenommen und anderes wird schnell zur Gewohnheit und somit vergessen. Ein noch so perfektes Benefit-System läuft auf Grund, wenn es nicht entsprechend kommuniziert wird. Es macht also Sinn, nach geeigneten Mitteln zu suchen, welche die Nebenleistungen des Arbeitgebers bei den Entgeltempfängern im Gedächtnis halten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die regelmäßige Überprüfung der Benefit-Angebote, hier hakt es bei vielen Unternehmen beträchtlich. Prüfen und Anpassen des Benefit-Portfolios sind unabdingbar, denn Bedürfnisse, betriebliche Rahmenbedingungen und auch gesetzliche Regelungen ändern sich.

Konzeption, Unterhalt, Abrechnung und Überprüfung sind aufwendige Faktoren des Benefit-Managements, ebenso die effektive Erfolgskontrolle. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen besteht im Lichte all dieser Herausforderungen die Gefahr, dass Investitionen in Benefit Management zeitaufwendig und teuer werden.

Der Einsatz eines IT-gestütztes Benefit-Management-Systems kann helfen, den erheblichen administrativen Aufwand drastisch zu reduzieren. Ein solches System bietet einen Gesamtüberblick und hat auch die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Grenzwerte immer im Blick. Es hilft, Risiken und Fehler zu vermeiden und bietet eine hohe Transparenz für Arbeitgeber und Beschäftigte.

Ebenfalls kann es hilfreich sein, sich mit der Administration und dem Einkauf der Benefits nicht selbst zu beschäftigen, sondern das Thema in professionelle Hände zu legen. Das Unternehmen legt die Ziele fest und der Profi kümmert sich vollumfänglich – vom Einkauf über die Administration bis zum Portal für die Mitarbeiter. Auf diese Weise werden die Einführungszeiten und -kosten erheblich reduziert und ein effiziente Betrieb sichergestellt.

Fazit

In Zeiten akuten Fachkräftemangels müssen Arbeitgeber mit attraktiven Rahmenbedingungen für sich werben. Das Thema Benefits wird zu einem entscheidenden Instrument im Kampf um die besten Köpfe. Entscheidend auf diesem Wege sind zwei Dinge: Das passende Benefit-System und der richtige Partner für HR.

Link zur Benefit Trendstudio: https://tinyurl.com/h3r2nkj

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