ArbeitsweltDie digitalen und mobilen Techniken bieten viele Vorteile. Auch im Berufsleben werden viele neue Techniken eingesetzt und verändern sukzessive unsere Arbeitswelt. Die Zeiten der Briefschreibung haben wir hinter uns gelassen. Heute geht alles viel schneller, moderner, intuitiver und vermutlich auch nervenaufreibender – die neuen Medien/Techniken haben nicht nur Vorteile. Fluch oder Segen neuer Medien, die Meinungen gehen weit auseinander.

Viele Manager beklagen die Mitteilungsflut und die von ihnen erwartete ständige Erreichbarkeit. Die Erwartungshaltung der Feedback Zeiten hat sich sehr zum Nachteil der Mitarbeiter entwickelt. Viele Mitarbeiter können mit diesem zusätzlichen Leistungsdruck nicht umgehen. Die Anzahl der psychischen Erkrankungen ist in den letzten Jahren sicherlich auch aufgrund des verstärken Leistungsdrucks sehr stark gestiegen.

Viele Unternehmen haben erkannt, dass der Einsatz neuer Techniken einen Bumerang-Effekt mit sich bringt. Sie haben verinnerlicht, dass neue Regeln geschaffen werden müssen, um diesem Effekt entgegen zu wirken. Insbesondere die Automobilbranche nimmt eine  Vorreiterrolle ein und besinnt sich, zum Wohle des Mitarbeiters und somit auch zum Vorteil des Unternehmens, auf eine Work-Life-Balance, die den Einsatz neuer Medien sinnvoll in unser Arbeitsleben integriert.

Auf dem Know-how Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft am 13. Mai 2014 in Pforzheim wird dieses Thema von drei Seiten betrachtet. Die Wissenschaft zeigt, ausgehend von einer aktuellen empirischen Studie,  in einem Impulsvortrag Wege auf wie die neuen Medien kompetent genutzt und die Kommunikationskulturen positiv gestaltet werden können. Der Impulsvortrag der Wirtschaft geht auf Ergebnisse des Forschungsprojekts Work-Life-Balance: Wege zur nachhaltigen Verankerung von Work-Life-Balance in die Unternehmenskultur“ ein. Das Projekt wurde in Kooperation zwischen der Abteilung Health & Safety Policy der Daimler AG und der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg durchgeführt. Neben Handlungsfeldern und Stellhebeln im Thema Work-Life-Balance stehen vor allem praktische Handlungsempfehlungen und das Life-Balance Angebotsspektrum der Daimler AG im Vordergrund der Betrachtung.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Blick über den Tellerrand. Wie gehen andere Länder mit diesen Problemen um und welche Konzepte, Ideen, Lösungen werden außerhalb Deutschlands umgesetzt? Die französischen Unternehmen sind uns einige Schritte voraus. Hier wurden bereits viele Konzepte erfolgreich umgesetzt.  Lydie Recorbet wird über die französischen Erkenntnisse zum Umgang mit elektronischen Kommunikationsmedien berichten und die Empfehlungen der ORSE vorstellen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung „Business meets Science – HR-Trends der Zukunft“ unter: http://blog.hs-pforzheim.de/institut-personalforschung/

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