ForschungWissenschaft und Wirtschaft – können diese beiden Welten im Personalwesen im Einklang gebracht werden? Ist die Neugierde und gegenseitige Wertschätzung bereits so ausgeprägt, dass beide Welten sich inspirieren, provozieren und voneinander lernen können? Oder ist die Wissenschaft aus Sicht der Praktiker noch immer so schräg und abgespaced, dass ein Dialog, eine Diskussion oder gar ein Know-how Transfer nicht möglich ist?

Nun, es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Die beiden Welten sind nicht nur aufeinander zugegangen, sie arbeiten inzwischen Hand in Hand, tauschen sich aus und lernen voneinander. Wissenschaftler haben erkannt, dass Forschung nicht mehr im stillen Kämmerlein erfolgen darf. Sie suchen und fördern die Diskussion und den Austausch mit den Personalpraktikern.  Auf der anderen Seite sind die Personaler stark an den Forschungsergebnissen, an wissenschaftlichen und empirischen Studien interessiert. Und beide Welten arbeiten gemeinsam daran, wie man die neuesten Forschungsergebnisse gewinnbringend in der täglichen Personalarbeit nutzen kann.

Ein gutes Beispiel ist das Institut für Personalforschung an der Hochschule Pforzheim. Unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Fischer wird hier praxisbezogene HR-Forschung betrieben. Eine aktuelle Studie startet im April 2014 und befasst sich mit dem Thema: Netzwerke für Personaler. Es wird unter anderem untersucht, welche Netzwerke es aktuell gibt, was diese Netzwerke für einen Nutzen, einen Mehrwert bringen und was getan werden muss, um diesen Nutzen zu verbessern? Die Studie wird ab April mit einem Online-Tool durchgeführt. Alle Teilnehmer erhalten die Ergebnisse der Studie.

Der Link: http://blog.hs-pforzheim.de/institut-personalforschung/hr-netzwerke/

Ein weiteres Beispiel für das gute Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist DER PERSONALKONGRESS. Interaktive Formate, Dialog und Austausch prägen den Geist dieser Veranstaltung. Als Katalysator des wissenschaftlichen Know-how Transfers hat sich der Science Park sehr gut bewährt.  Prof. Dr. Jens Nachtwei, Charlotte von Bernstorff, Jörg John & Wolfgang Witt haben ein Conference Review initiiert. Der Link:  http://www.fidelis-hr.de/business-science/business-meets-science/  (nach unten scrollen)

Ein in Deutschland einmaliger und sehr gut funktionierender Know-how Transfer ist das Format „Business meets Science  – HR-Trends der Zukunft“.  Hier werden spannende Themen aus der aktuellen HR-Forschung diskutiert und sowohl aus praktischer als auch wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Die nächste Veranstaltung findet am 13. Mai 2014 in Pforzheim statt (Tagesveranstaltung).
Der Link: http://blog.hs-pforzheim.de/institut-personalforschung/agenda-13-mai-2014/  (Anmeldung über die Homepages des Instituts). Zwei Videos der Veranstaltung sind auf YouTube eingestellt: Die Links:  http://www.fidelis-hr.de/business-science/business-meets-science/

HR lebt von motiviertem, gut ausgebildetem Nachwuchs. Engagierte, offene und mutige Personalmanager wachsen nicht auf Bäumen. Sie kommen häufig von Hochschulen, deren Studiengänge immer besser und praxisnäher werden. Auch die fidelis HR GmbH unterstützt den Nachwuchs in verschiedenen Ebenen und Projekten. Ein Projekt war die Studie „Ist die Zukunft rosa?“, in der Stu­dierende des Masterstudiengangs Personalmanagement (MBA) der Hochschule Pforzheim basierend auf einer re­präsentativen Umfrage dargelegt haben, wie die Arbeits­welt von morgen aussehen könnte und welche Auswahlkri­terien zukünftig bei der Jobsuche im Vordergrund stehen werden. Diese und weitere Fragen wurden offen diskutiert – mit zum Teil überraschenden Erkenntnissen. Zwei Videos der Veranstaltung sind auf YouTube eingestellt: Die Links:  http://www.fidelis-hr.de/business-science/business-meets-science/

Die oben dargestellten Beispiele zeigen, dass HR-Forschung und Wirtschaft inzwischen recht gut verzahnt sind, dass es hochwertige Foren für den Forschungs-Praxis-Transfer gibt und dass beide Welten davon profitieren.

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