BewerberauswahlPilotstudie zur Markeneinführung von Talents Connect.

Im undurchsichtigen Dickicht der heutigen Recruiting-Prozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird es zunehmend wichtiger, Orientierung zu schaffen. Und das für beide Seiten. Durch die Masse der eingehenden Bewerbungen wird es für den Personaler schwierig, den passenden Kandidaten ausfindig zu machen. Für Bewerber, besonders für Berufseinsteiger, ist es ebenso schwierig, in der Flut von Stellenangeboten den richtigen Job zu finden.

Dabei scheint es oft so, dass die Vorstellungen beider Seiten nicht miteinander korrelieren. Bewerber der Generation Y suchen nach Selbstverwirklichung im Job, während Personaler in erster Linie nach einem Kandidaten suchen, der selbst sein Privatleben für das Unternehmen opfert. So lauten die Konfrontations-Stereotypen im oft schwierigen Recruiting-Prozess. Aber sind diese wirklich wahr? Oder haben Unternehmen und Talente am Ende doch die gleichen Vorstellungen?

Mit dieser Frage hat sich das Kölner Start-up 22CONNECT AG beschäftigt. Im Zuge einer Pilotstudie zur Markeneinführung der neuen Recruiting-Plattform talentsconnect.com, die im Februar und März diesen Jahres durchgeführt wurde, ist das Team dieser Frage auf den Grund gegangen. An der Studie haben mehr als 2.500 Probanden, bestehend aus Studenten, Absolventen und Personal-Entscheidern, teilgenommen. Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, inwieweit die Vorstellungen beider Seiten übereinstimmen. Wie soll mein nächster Job sein? Welche Eigenschaften muss der passende Kandidat erfüllen?

Talents Connect erhielt überraschende Ergebnisse. Die Wünsche und Ansichten von Studenten, Absolventen und Personal-Entscheidern gehen nicht so weit auseinander, wie man vermuten könnte. In zentralen Themenfeldern gibt es dennoch deutliche Abweichungen.

Hier mal ein paar Beispiele: So wollen Studenten und Absolventen in erster Linie in einem gut funktionierenden Team arbeiten. Personal-Entscheider hingegen sehen das eigenständige Arbeiten als entscheidendes Kriterium eines Top-Kandidaten. Während 56 Prozent der Kandidaten in ihrem Job „etwas Nachhaltiges“ schaffen wollen, erwarten ganze 81 Prozent der Personal-Entscheider dieses Verhalten von ihrem zukünftigen Bewerber. Des Weiteren stufen Bewerber die Eigenschaft „Querdenker“ an letzter Stelle der Rangfolge ein, während Personal-Entscheider diese als eine der drei wichtigsten Kriterien eines Top-Talentes ansehen.

Die Pilotstudie zur Markeneinführung von Talents Connect ist erst der Anfang. In nächster Zeit werden noch weitere interessante Studien folgen und diesmal mit weit mehr als 2.500 Probanden. 22CONNECT wird dafür die Daten der eigenen Plattform zu anonymisierten statistischen Auswertungen verwenden. Beispielsweise lässt sich jetzt schon erkennen, dass sich die Interessen der Kandidaten im Wesentlichen auf drei Bereiche konzentrieren. Rund 45 Prozent der Bewerber auf der Plattform würden in ihrem Job gerne Einblicke in den Bereich Projektmanagement erhalten. Knapp 40 Prozent in den Bereich Marketing und fast ebenso viele in den Bereich Strategie.

Hier finden Sie die Pilotstudie Top-Talent trifft Personal-Entscheider:
blog.talentsconnect.com/?p=147

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Wollen Top-Talent und Personal-Entscheider am Ende doch das Gleiche?, 7.3 out of 10 based on 4 ratings
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Sabrina Henne, Talents Connect

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One thought on “Wollen Top-Talent und Personal-Entscheider am Ende doch das Gleiche?

  1. Sehr interessante Studie!!!
    Kann nur bestätigen, dass die aktuellen Recruitingprozesse teilweise, je nach Unternehmen natürlich, überholungsbedürftig und verbesserungswürdig sind. Ein gutes Personalmanagement sollte „mit der Zeit gehen“. Und da ist eine solche Recruiting-Plattform echt interessant!

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