Business meets ScienceWissenschaftler neigen manchmal dazu, den Blick für die Praxis aus den Augen zu verlieren und präsentieren ihre Arbeiten oftmals nur einem ausgewählten Expertenkreis. Um ihre Erkenntnisse einem breiten Teilnehmerkreis zugänglich zu machen ist es jedoch unerlässlich, die gewonnenen Erkenntnisse mit einfachen Worten so zu erklären, dass auch Laien die Thematik verstehen. Aus diesem Grund achten wir bei der Auswahl der Referenten für unsere Veranstaltungen sehr darauf, dass die Wissenschaftler aus dem Umfeld der angewandten HR-Forschung kommen und auf „Tuchfühlung“ mit dem Publikum gehen können – wie zum Beispiel beim Personalkongress im November 2012.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn jemand sehr komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten so erklären kann, dass auch Laien die Thematik verstehen.

Auf der nächsten Veranstaltung „Business meets Science – HR-Trends der Zukunft“ am 14. Mai 2013 in Pforzheim haben wir wieder einen spannenden Mix von Themen und Referenten vorgesehen. Ein wichtiges Thema wird Diversity Management sein. Wir berichten aus Sicht der Wissenschaft über die intergenerationale Führung und Zusammenarbeit in Unternehmen. Aktuell arbeiten in Unternehmen bis zu vier verschiedene Generationen: die „Wirtschaftswundergeneration“, die „Baby Boomer“, die „Generation X“ sowie die „Generation Y“. Aufgrund des Altersunterschieds und ihrer unterschiedlichen Sozialisierung verfügen die einzelnen Generationen über unterschiedliche Werte und Lebenseinstellungen, die sich auch in ihrer Arbeitseinstellung und Verhaltensweise im beruflichen Umfeld bemerkbar machen. Die jüngste Generation, die „Generation Y“, ist beispielsweise im modernen Kommunikationszeitalter aufgewachsen und hat neue Verhaltensweisen in der Kommunikation und Interaktion entwickelt was Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Die Unterschiede der Generationen können in der Zusammenarbeit eine große Bereicherung darstellen – gleichzeitig bieten sie jedoch Konfliktpotential und stellen besondere Herausforderungen an die Mitarbeiterführung.

Aus der Wirtschaft werden wir über ein weltweit durchgeführtes Diversity Management-Projekt berichten: 85.000 Beschäftigte eines internationalen Medienkonzerns haben an einer empirischen Studie teilgenommen. Durch diese Studie konnte der Ist-Zustand des Konzerns – zum Beispiel in Hinsicht auf die Altersstrukturen – sichtbar gemacht werden. Es gibt vermutlich nicht viele Unternehmen, die über so einen fundierten Datenpool zum Thema Diversity verfügen. Die Studie hat unter anderem erneut verdeutlicht, dass z.B. die Generationen in China völlig anders miteinander umgehen als es in westlichen Ländern der Fall ist. Aufgrund der Studienerkenntnisse wird der Konzern Thesen erarbeiten, zum Beispiel hinsichtlich der zukünftigen Führung und Zusammenarbeit der Generationen, der länderspezifischen Unterschiede sowie der zukünftigen Rolle von Behinderten im Arbeitsleben.

Weitere Themen für unsere Veranstaltung im Mai sind: „Wie wirksam sind Personalentwicklungsmaßnahmen?“ und „Das Konzept Resourceful Humans – eine Organisation ohne Personalabteilung“. Wir werden rechtzeitig auf der Homepage des TDS Instituts für Personalforschung (www.hs-pforzheim.de/businessmeetsscience) und im Blog hierüber berichten.

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