Stefan Blaschak (43) ist dann mal weg. Der CEO des Getränkherstellers Berentzen hört auf dem Höhepunkt seiner Karriere einfach auf. Mehr als vier Jahre arbeitete der Manager für den Getränkehersteller. Seine Aufgabe war es, den sich damals in Schieflage befindlichen Getränkehersteller zu restrukturieren. Eigentlich wollte Blaschak, der zuvor unter anderem für die Käserei Hochland und die Bäckereikette Kamps gearbeitet hatte, nur ein, maximal zwei Jahre für das Getränkeunternehmen arbeiten und seinen Plan, den Ausstieg, zu verwirklichen.

Nach der abgewendeten Insolvenz kamen die Auslandsstrategie und dann die neue Finanzierung. Nun macht Blaschak aber seinen Plan wahr und steigt aus. In der nächsten Zeit will er andere Eindrücke sammeln als nur die Zahlenwelt und vor allem will er eines: Nicht planen.

MuM: Herr Blaschak, Ende 2012 sind Sie als Vorstandschef der Berentzen-Gruppe AG ausgeschieden, was waren die Gründe?
Stefan Blaschak: Ich steige vorerst aus dem Geschäftsleben aus. Eigentlich wollte ich den Plan schon vor mehr als vier Jahren, also noch vor meinem Einstieg bei Berentzen, umsetzen. Dann habe ich diesen aber immer wieder verschoben. Erst musste die Restrukturierung angegangenen, dann der Turnaround geschafft werden. Es folgte die Auslandsstrategie und die Unternehmensanleihe. Auch wenn es nie den perfekten Moment gibt, ist jetzt wohl der beste Zeitpunkt, um zu gehen.
MuM: Dass ein Manager mit Anfang Vierzig am Höhepunkt seiner Karriere aussteigt, ist ungewöhnlich.
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Ein Manager hört auf seinem Karrierehöhepunkt einfach auf, 9.0 out of 10 based on 1 rating
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Joachim Kary, Markt und Mittelstand

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