Work-Life-BalanceEs gibt Unternehmen, die bereits viel dafür tun, dass Arbeit und Privatleben besser in Einklang gebracht werden können. Oft führen diese Maßnahmen allerdings nicht zu den gewünschten Ergebnissen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten weiterhin von Problemen bei der Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben.

Neben den zentralen betrieblichen Maßnahmen, spielen persönliche Strategien eine Rolle für die Work-Life-Balance. Prioritäten zwischen Arbeit und Privatleben zu setzen ist dabei genauso förderlich für die Work-Life-Balance wie klassisches Zeitmanagement. Diese Strategien sind gut bekannt und jeder wird wahrscheinlich von sich sagen, dass er oder sie diese bereits in hohem Maße einsetzt. Eine neue Strategie, die nicht nur im positiven Sinne die Work-Life-Balance fördern, sondern sogar Beeinträchtigungen des Privatlebens reduzieren kann, ist aber der Fokus auf positive Erlebnisse im Privatleben und in der Arbeit. Viele Beschäftigte geben an, dass sie zwar positive Erlebnisse von zuhause mit zur Arbeit nehmen, aber umgekehrt zeigt sich ein anderes Bild. Meistens wird zuhause nur über die negativen Erlebnisse des Arbeitstages berichtet und dies beeinträchtigt dann auch das Privatleben.

Klar ist, ohne geeignete betriebliche Maßnahmen ist eine gute Work-Life-Balance schwer möglich. Flexible Arbeitszeitmodelle, Unterstützungsangebote für den häuslichen Bereich und Offenheit gegenüber neuen Arbeitsformen bilden die Basis für eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Aber es gibt anscheinend auch Möglichkeiten, über die eigenen Einstellungen und das Verhalten die Work-Life-Balance zu verbessern. Fragen Sie sich doch einmal am Ende eines Arbeitstages, was heute gut gelaufen ist und sie zuhause erzählen könnten. Und widerstehen Sie dem Reflex, sich zuhause erst einmal über die Kollegin, den Chef oder die misslungene Aufgabe zu beschweren. Eine gute Zeiteinteilung und vorausschauende Planung helfen auf jeden Fall dabei, Arbeit und Leben besser ins Gleichgewicht zu bekommen. Aber auch ein positiverer Blick auf den Arbeitstag kann förderlich sein.

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Nina Schiml, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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