Feedback note on agenda and penDer Erfolg eines Unternehmens hängt zu einem wesentlichen Teil von guter Führung ab. Aber wie generiert man Erfolg durch „gute Führung“? Und was ist eigentlich „gute“ Führung?

Gute Führung ist wirksame Führung. Und die definiert sich nicht über ein „Whitepaper“. Führungsgrundsätze müssen jeden Tag neu gelebt werden, um das Unternehmen stark zu machen und alle Beteiligten vorwärts zu bringen. Dabei brauchen Führungskräfte Unterstützung z.B. durch Feedback. Denn sie wissen in den seltensten Fällen, was andere von ihnen denken und wie ihre Führungsleistung bei den Mitarbeitern ankommt: Schaffen sie eine leistungsfördernde Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter oder demotivieren sie ihr Team durch bestimmte Verhaltensweisen?

Bei der Vorgesetztenbeurteilung, Upward- oder 360° Feedback werden Selbst- und Fremdwahrnehmung vergleichend gegenübergestellt. Abhängig davon, wie viele Fremdperspektiven (Vorgesetzter, Mitarbeiter, Kollegen, Kunden) in den Befragungsprozess involviert sind, spricht man von einem 90°, 180°, 270° oder 360° Feedback. Im Feedback-Bericht werden Stärken, blinde Flecken und Entwicklungschancen der Führungskraft identifiziert. Die Erkenntnisse aus dem Feedback-Bericht wirken wie ein Katalysator auf die persönliche Entwicklung.

Strukturierte Feedback-Befragungen werden heute nicht mehr exklusiv für das obere Management durchgeführt – immer mehr Unternehmen bieten den Feedback-Prozess weiteren Führungs- und Fachebenen an. Der Kreis der Feedbacknehmer, die von einem 360° Feedbacks profitieren, wird immer größer. Wichtig dabei: Bei einer Ausweitung der Fokusgruppen und Erhöhung der Teilnehmerzahlen wird eine professionelle online Durchführung und automatisierte, datenschutzsichere Auswertung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.

Ein besonderes Augenmerk bei der Konzeption einer Feedback-Befragung verdient der Feedback-Fragebogen. Personaler haben erkannt, dass ein Standardfragebogen nur bedingt weiterhilft. Denn nicht alle führungsrelevanten Kompetenzen sind für alle Unternehmen gleich bedeutend. Gerade da, wo man sich abhebt von der Masse liegen Schlüsselkompetenzen, Unternehmensspezifika, der „Mehrwert“ Authentizität.

Führung sollte auf der Basis eines unternehmensspezifischen Fragebogens mit unternehmensrelevanten Kompetenzen entwickelt und ausgebaut werden. Denn „gute Führung“ führt zum Ziel. Idealerweise zu ihrem eigenen.

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One thought on “Statt Werte an die Wand zu posten – Besser wertschöpfend führen

  1. Ein sehr spannendes Thema, wie gut arbeitet die Firmenführung und wie gut motiviert sie die Angestellten. Jeder Chef würde von sich behaupten das er seine Firma gut führt aber wenn man die Mitarbeiter fragt kommt es dann ganz anders. Ich habe schon in einigen Firmen reinschnuppern können und viele unterschiedliche Chefs kennengelernt. Das ging von super motivierend bis hin zu dem Spruch den ich nie vergessen werde, „Das Pferd muss schwitzen, nicht der Reiter.“ Ich denke dieser Satz, dazu muss man nichts sagen und genau so wurde in diesem unternehmen auch agiert, der Chef null interessiert an seinen Mitarbeitern, was sehr schade ist, denn ich habe festgestellt das motivierte Arbeitnehmer viel mehr leisten und auch gerne mal Überstunden machen.

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